Herzlich willkommen auf unseren Seiten ChartBuch.de !




Auf ChartBuch.de finden Sie nahezu alle weltweit gehandelten Rohstoff- und Finanz-Futures der letzten 60 Jahre. Sie können ein persönliches ChartBuch zusammenstellen und mit individuellen Einstellungen und Indikatoren speichern. Ihre Charts werden auf unserem Server gespeichert, aktualisieren sich automatisch und stehen Ihnen immer und überall zur Verfügung.


Wir möchten Ihnen gerne ChartBuch.de im Detail vorstellen, damit Sie den grösstmöglichen Nutzen haben und sich schnell und einfach zurechtfinden.




  1. Allgemeine Hilfe

  2. Chartbuch

Übersicht

Grundeinstellungen

  1. Bearbeiten

Charts markieren, anzeigen, umstellen, löschen

  1. End-of-Day Charts

Tagescharts

Wochencharts

Monatscharts

Blaue und rote Tagescharts

Spreadcharts

Ratiocharts

Spezialcharts

  1. Realtime Kurse und Charts

RMX Hannover (Terminmärkte)

Lang & Schwarz (Aktien)

ABN Amro (Zertifikate)

Java

  1. Ansicht

Balkenchart

Kerzencharts

Linienchart

Stufenchart

  1. Indikatoren

Gleitender Durchschnitt

Gewichteter Durchschnitt (WMA)

Exponentieller Durchschnitt (EMA)

Bollinger Bänder

Momentum

CCI

RSI

Williams %R

MACD

Stochastik

Umsatz und Kontraktbestand

Bullish Indicator

  1. Werkzeuge





1

Allgemeine Hilfe

Zur Übersicht




Schnelle und direkte Hilfe erhalten Sie mittels sogenannter Tooltips. Bei vielen Menüpunkten und Schaltflächen werden Ihnen zusätzliche Informationen angezeigt, wenn Sie mit dem Mauszeiger darüber fahren (ohne zu klicken) und dort verbleiben.







Im Chartbuch können Sie mit der Menüleiste arbeiten, sogenannte Shortcuts (Tastaturkürzel) benutzen oder die Schaltflächen anklicken. Ist ein Befehl an einer Stelle nicht verfügbar, erscheint die Schrift oder die Schaltfläche in hellgrau.







2

Chartbuch

Zur Übersicht




Die Übersicht öffnet eine Liste mit allen abgespeicherten Charts, wo sie weiter bearbeitet werden können.






Um Aktionen mit mehr als einem Chart durchzuführen, z.B. auf den nächsten Terminmonat umstellen, markieren Sie die entsprechenden Charts durch Klicken auf die Auswahlbox in der ersten Spalte der Übersicht.





Mit einem Klick auf den weißen Stern können Sie beliebig viele Charts aus Ihrem Chartbuch auswählen und als Top Charts anzeigen lassen. Diese Charts sind mit einem blauen Stern gekennzeichnet.




Der Chart wird gerechnet und im Ansicht-Modus geöffnet.




Der Chart wird gerechnet und im Einzeichnen-Modus geöffnet.




Hier können Sie die Einstellungen des Charts ändern (Format, Charttyp, Indikatoren).





3

Bearbeiten

Zur Übersicht






Grundeinstellungen: Die Einstellungen werden als Vorlage für neue End-of-Day Charts verwendet. Ohne Voreinstellungen werden Charts in der Größe 1000 x 600 Pixel und mit 2 gleitenden Durchschnittslinien angelegt (20 und 50 Tage / 52 und 157 Wochen / 12 und 120 Monate) angelegt.



Speichern: Sichert Ihr Chartbuch auf www.Chartbuch.de. In Ihrem Chartbuch arbeiten Sie zunächst nur „lokal“, d.h. mit einer Kopie Ihres Chartbuchs. Erst durch einen Klick auf „Chartbuch sichern“ werden Ihre Änderungen auf unseren Server übertragen und gespeichert.



Alle Charts im Chartbuch werden ausgewählt und markiert. Nützlich z.B. für eine weitere Bearbeitung von mehreren Charts, die auf den Folgemonat umgestellt werden sollen.




Die Auswahl aller markierten Charts wird zurückgesetzt – es ist kein Chart mehr markiert.




Alle markierten Charts werden auf den vorherigen Handelsmonat umgestellt.




Alle markierten Charts werden auf den nächsten Handelsmonat umgestellt.




Alle markierten Charts werden auf den gleichen Handelsmonat des Vorjahres umgestellt.




Alle markierten Charts werden auf den gleichen Handelsmonat des Folgejahres umgestellt.




Alle markierten Charts werden gelöscht.





4

End-of-Day (Charts)

Zur Übersicht







Hier wählen Sie die Charts aus, die Sie sehen möchten: Tagescharts, Wochencharts, Monatscharts, Spread und Ratio Charts,„blaue und rote“ Charts und Spezial Charts. Über die Eingabe von Datumsgrenzen (Startdatum und Enddatum) können die Charts für einen bestimmten Zeitraum angezeigt werden.



In den blauen Charts werden vorhergehende Kontraktmonate automatisch links im Chart ergänzt. Diese werden optisch blau dargestellt, die verschiedenen Terminmonate sind durch kleine Pfeile am oberen Chartrand gekennzeichnet.







Die roten Charts zeigen eine mögliche künftige Entwicklung des jeweiligen Terminmonats - unter der Voraussetzung, dass sich dieser saisonal ab dem kommenden Tag bis zum Ende der Kontraktlaufzeit so verhalten wird, wie im Durchschnitt der eingegebenen Jahre. Jeder Terminmonat wird innerhalb der Chartbuch-Charts täglich neu berechnet. Geben Sie als Beispiel Weizen Dezember 2006 ein, dann werden die durchschnittlichen künftigen Tageskurse von morgen bis Dezember 2006 ermittelt und an den aktuellen Kurs angehängt; Umsatz und Kontraktbestand werden mit dem errechneten Durchschnitt angezeigt.







In einem Spread-Chart sehen Sie die Preis- oder Kursdifferenz zweier ähnlicher Termin- oder Kassamärkte, beispielsweise Weizen Chicago Dezember gegen Weizen Kansas City Dezember, oder Pork Bellies August gegen Pork Bellies Kassapreis oder den jahreszeitlichen Spread Sojabohnen Juli (alte Ernte) gegen Sojabohnen November (neue Ernte).







In einem Ratio-Chart sehen Sie das Preisverhältnis zweier Märkte zueinander, zum Beispiel Gold Dezember (Kurs 700) zu Silber Dezember (Kurs 13) = Preisverhältnis 54, Sojabohnen Juli (Kurs 590 Cent) zu Mais Juli (Kurs 260 Cent) = Preisverhältnis 2,3 oder DAX (5.424) zu S&P 500 (1.254) = Preisverhältnis 4,33.







Spread-Charts sind eher sinnvoll, um zwei Preise zu vergleichen, die sich auf einer ähnlichen Preishöhe befinden, Ratio-Charts sollten eher verwendet werden, um Preise zu vergleichen, die ganz unterschiedliche Preishöhen zeigen.

Um ein Spread- oder Ratio-Chart zu in Ihrem persönlichen Chartbuch anzulegen, klicken Sie zunächst auf den Markt (und/oder Terminmonat, Kassapreis) mit dem höheren 'angezeigten' Preis. Dieser erscheint in der Grafik in schwarzer Farbe. Danach klicken Sie auf den zweiten Markt (und/oder zweiten Terminmonat, Kassapreis), der im Chart in roter Farbe angezeigt wird. In der fertigen Grafik wird dann zusätzlich Spread oder Ratio angezeigt.







TIPPS für Spread und Ratio Charts: Nehmen Sie erst den Markt, der mit höheren Kursen notiert. Es sieht dann optisch besser aus.




Wählen Sie Wochen-Spezial-Chart oder Jahres-Spezial-Chart, wenn Sie nur bestimmte Handelsmonate (Sojabohnen November, Veredelungskartoffeln April etc.) sehen möchten, weil dieses die Haupthandelsmonate sind und/oder sie immer mit einem Aufschlag gehandelt werden. Bei Wochen-Spezial-Charts werden die Kurse auf Wochenbasis, bei Jahres-Spezial-Chart auf Monatsbasis angezeigt.




Sojabohnen Wochenchart (aneinandergehängte Kontrakte)







Sojabohnen Wochen-Spezial-Chart (nur November-Kontrakte)


Über die Eingabe von Datumsgrenzen (Startdatum und Enddatum) können Spread Charts für einen bestimmten Zeitraum angezeigt werden.





5

Realtime (Kurse und Charts)

Zur Übersicht




Kurse der RMX Hannover (Terminmärkte), von Lang & Schwarz (Aktien) und ABN Amro (Derivate).







Preisänderungen werden farblich angezeigt; grün für gestiegene Preise gegenüber der vorherigen Notiz, rot für gefallene Preise. In den Grundeinstellungen können Sie die Größe des Charts und die Zeitdauer der farblichen Anzeige einstellen oder ändern. Ohne Voreinstellung werden die Charts in der Größe 500 x 400 Pixel angelegt, die Zeitdauer der farblichen Anzeige beträgt 3 Minuten bei den Kontrakten der RMX Hannover, 5 Sekunden bei Lang & Schwarz und 10 Sekunden bei ABN Amro.


Mit einem Klick in eines der Kursfelder sehen Sie die Realtime Grafiken von Aktien, Terminmärkten oder Derivaten in Zeiteinheiten von 1 Minute bis 60 Minuten. In der zweiten Spalte können Sie mit einem x markieren, welche Märkte Sie in Ihre persönlichen Liste beobachten möchten. Ein Klick auf das x löscht diesen Kontrakt wieder aus der Liste.







Ein Wort zu Java: Zur Darstellung der Realtime-Kurse wird ein "Java Runtime Environment" (kurz: jre oder j2re für Version 2) benötigt. Dieses jre ist ein Zusatzmodul (PlugIn) für Ihren Webbrowser, ähnlich dem PlugIn von Macromedia Flash. Anwendungen für Java, die innerhalb des Java PlugIns laufen, nennt man Applet. Ein Applet, welches aus dem Internet geladen wird, ist in den Rechten stark eingeschränkt. Es darf auf Ihrem Rechner weder Dateien lesen noch schreiben, auch die Kommunikation mit anderen Programmen auf Ihrem Rechner ist nicht möglich. Trotzdem sollten Sie zur Sicherheit nur Webseiten mit Applets aufrufen, wo Ihnen die Anbieter des Applets bekannt sind, da in den letzten Jahren immer wieder Sicherheitslücken bekannt geworden sind, die es möglich machen, oben genannte Einschränkungen zu umgehen.

Bei ersten Aufruf unserer Realtime-Kurse werden Sie von Ihrem Webbrowser aufgefordert, das nötige Java-PlugIn herunterzuladen. Wenn Sie die Realtime-Kurse ansehen möchten, ist das PlugIn zwingend erforderlich. Anbieter des PlugIns ist die Firma Sun (www.sun.com). Wenn Sie möchten, können Sie das PlugIn auch manuell dort herunterladen und installieren. Der Link ist www.sun.com/java - und dort klicken Sie auf "Get java". Von hier aus sollten Sie auf eine deutschsprachige Seiten geleitet werden, die Ihnen den Download ermöglicht.





6

Ansicht

Zur Übersicht




Im Menü Ansicht wählen Sie aus, wie der Chart angezeigt werden soll (Barchart, Candlestick-Chart, Linechart, Stepped Chart).




Beim Barchart oder Balkenchart auf Tagesbasis wird für jeden Handelstag ein vertikale Linie gezeichnet, die oben beim Tageshoch beginnt und unten beim Tagestief endet. Die kleine horizontale Linie rechts zeigt den Tagesschlusskurs an. Im Barchart auf Wochenbasis zeigt eine Bar Wochenhoch, Wochentief und Wochenschluss an. Entsprechendes gilt auch für die monatliche Darstellung eines Barcharts.







Bei Candlestick-Charts oder Kerzencharts wird für jeden Handelstag wird eine Candle (Kerze) gezeichnet, dabei zeigt der Körper der Kerze die Differenz zwischen Eröffnung und Schlusskurs an. Ist der Körper leer, liegt der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs. Ist der Körper gefüllt, liegt der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs. Der Kerzendocht markiert Höchst- und Tiefstkurse. Candlestick Charts auf Wochenbasis zeigen Wocheneröffnung, Wochenhoch, Wochentief und Wochenschluss, entsprechendes gilt für die Darstellung auf Monatsbasis.







Ein Linechart oder Linienchart wird dargestellt, indem die jeweiligen Kurse der Zeiteinheiten (z.B. Stunde, Tag) miteinander verbunden werden. Bei der Darstellung auf Wochen- bzw. Monatsbasis wird der Wochenschlusskurs bzw. der Monatsschlusskurs angezeigt.







Der Stepped Chart zeigt den Kursverlauf als Stufenchart an, anstatt direkter Linien gibt es Stufen. Der Stufenchart eignet sich besonders gut für Daten (Preise, Gewichte, Lagerbestände etc.), die nur einmal wöchentlich oder in noch größeren Zeitabständen ermittelt werden.







Im Menü Ansicht können Sie durch Ihr Chartbuch blättern und Ihre Einzeichnungen anzeigen lassen.







Zum Bearbeiten und für Einstellungen stehen Ihnen im Chartbuch mehrere Symbolleisten (Toolbars) zur Verfügung. Diese können Sie im Menü Ansicht ein- und ausblenden lassen oder diese an der schraffierten Fläche in einem zweiten Fenster separieren und an jede beliebige Stelle Ihres Bildschirms schieben.









7

Indikatoren

Zur Übersicht







Sobald Sie einen Chart geöffnet haben, können Sie Indikatoren einzeichnen. Dabei sind die Parameter für jeden Indikator individuell einstellbar. Es können mehrere Indikatoren gleichzeitig in einen Chart geladen werden.



Gleitender Durchschnitt: Simple Moving Average (SMA) stellt eine sehr beliebte und oft angewendete Methode zur besseren Visualisierung eines Trends dar, indem die Kurse des Basiswertes durch unterschiedliche Berechnungsverfahren geglättet werden. Durch diese Glättung übernimmt der SMA quasi die Funktion eines Filters, der kurzfristige Kursschwankungen, die durch überraschende Nachrichten oder Übertreibungen auftreten können, zum einen eliminiert und zum anderen aber auch verzögert. Allgemein wird ein Aufwärtstrend unterstellt, wenn der Kurs des Basiswertes oberhalb und ein Abwärtstrend, wenn der Kurs des Basiswertes unterhalb des SMA liegt. SMAs unterscheiden durch die Art der Berechnungsmethode (z.B. einfach, exponentiell oder gewichtet) und der Anzahl der Kurse, die zur Berechnung herangezogen werden.

Je kürzer die Berechnungslänge gewählt wird, desto reagibler wird der SMA, je mehr Kurse zur Berechnung herangezogen werden, desto träger reagiert der MA auf Veränderungen des Basiswertes. Während auf der einen Seite durch die Verwendung kurzer Zeitperioden mögliche Trendwechsel zwar schneller erkannt werden können, entstehen auf der anderen Seite oftmals zu viele Fehlsignale und damit unprofitable Trades. Durch die Verwendung sehr lange Zeitperioden entstehen zwar weniger Signale, Trendwechsel werden durch die starke Verzögerung der Signale zu spät erkennt oftmals aber wieder ein großer Teil möglicher Gewinne abgegeben. Alle Kurse innerhalb des Zeitraums werden gleichmäßig gewichtet, Kurse außerhalb der Periode finden hingegen keine Berücksichtigung. Mehr dazu im Beitrag Gleitende Durchschnitte



Zweiter Gleitender Durchschnitt



Gewichteter Durchschnitt WMA (Weighted Moving Average): Bei der gewichteten Glättung wird die Berechnung ähnlich wie beim Gleitenden Durchschnitt vorgenommen, nur mit dem Unterschied, dass bestimmte Zeitabschnitte stärker berücksichtigt werden (meist die jüngeren Daten).



Exponentieller Durchschnitt EMA (Exponential Moving Average): Bei der exponentiellen Glättung werden nicht bestimmte Zeitabschnitte stärker berücksichtigt, sondern es findet eine rekursive Berechnung statt, bei der die Kurse durch einen Gewichtungsfaktor geglättet werden. Der aktuelle Schlusskurs wird mit diesem Faktor multipliziert und zum Vortageswert des EMA hinzuaddiert.



Bollinger Bänder: Der Bollinger Band Indikator besteht aus drei Linien. In den von John Bollinger vorgeschlagenen Standardeinstellungen ist das mittlere Band eine einfach gewichtete 20 Perioden Durchschnittslinie der Kurse (kurz: SMA). Um diese 20 Tage SMA wird das untere Bollinger Band im Abstand von einer zweifachen Standardabweichung (Maß für die Schwankungsbreite) nach unten und das obere Bollinger Band im Abstand von einer zweifachen Standardabweichungen nach oben eingetragen. Mehr dazu im Beitrag Bollinger Bänder



Momentum: Der Momentum-Indikator gehört (in der Standardeinstellung) zu den Oszillatoren, der die Schwungkraft eines Trends misst und anzeigt. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Wachstumsrate, die das Verhältnis der aktuellen Kurse mit den Kursen vor n Tagen vergleicht. Durch eine Zu- oder Abnahme dieser Schwungkraft kann das Momentum auf bevorstehende Trendwechsel hinweisen.

Alternativ kann das Momentum als prozentuale Veränderung angezeigt werden.



CCI: Der Commodity Channel Index (CCI) gehört zur Gruppe der Trendfolge-Indikatoren. Er gibt den Abstand des Kurses zu einer gleitenden Durchschnittslinie an. (Zunächst wird der Mittelwert von Hoch-, Tief- und Schlusskurs eines Tages errechnet. Davon wird ein gleitender Durchschnitt errechnet und anschliessend die mittlere Abweichung des signifikanten Kurses zum gleitenden Durchschnitt ermittelt und mit dem Faktor 0,015 multipliziert.)

Durch die Messung des Abstandes von Kurs und gleitendem Durchschnitt soll eine Aussage über Beginn und Ende von Trends und von saisonalen Trends machen. Bewegt sich der CCI innerhalb der Grenzen von 100 % und –100 %, liegt laut Standardinterpretation ein trendloser Markt vor, erst Werte darüber oder darunter sind für trendfolgende Trader interessant.



RSI (Relative Strength Index): Der Relative Strength Index wurde 1978 in dem Buch New Concepts in Technical Trading Systems von Welles Wilder vorgestellt. Der Name ist etwas irreführend, da der RSI nicht die relative Stärke von zwei Wertpapieren zueinander, sondern aus der Stärke von Kursverlusten und der Stärke von Kursgewinnen die innere Stärke eines Wertpapiers ermittelt. Der RSI gehört zur Gruppe der Momentum Oszillatoren und kann Werte zwischen 0 und +100 einnehmen. Mehr dazu im Beitrag RSI Relative Strength Index



Williams %R: Der Williams %R ähnelt sehr stark der Stochastik. Er ist aber darauf ausgelegt, die Differenz vom höchsten Kurs der Periode und dem aktuellen Schlusskurs in Relation zur Handelsspanne der Periode in Verbindung zu setzen.

Er wird eingesetzt als Überkauft/Überkauft Oszillator, gehört streng genommen aber zur Gruppe der Momentum Indikatoren. (In einem überverkauften Markt lässt der Druck der Verkäufer nach, und erste Käufer finden sich ein, der Abwärtstrend verliert an Schwungkraft. In einem überkauften Markt nehmen die Käufer immer mehr ab und die Verkäufer gewinnen die Oberhand, die Schwungkraft des Aufwärtstrends nimmt ab). Mehr dazu im Beitrag Williams %R



MACD: Das Moving Average Convergence Divergence System gehört zur Gruppe der trendfolgenden Indikatoren, obwohl man es bedingt auch als Oszillator einsetzen kann.

Der Name ist fast selbsterklärend: Es besteht aus Moving Averages (gleitenden Durchschnitten) und der Entwicklung der MAs zueinander. Convergence, wenn sich die MAs einander annähern und Divergence, wenn sich die MAs voneinander entfernen. Je größer die Differenz vom MACD zum Trigger, desto stärker der Trend, je kleiner die Differenz, desto schwächer der Trend. Mehr dazu im Beitrag MACD - Moving Average Convergence Divergence



Stochastik: Der Stochastik-Indikator misst das Verhältnis der Schlusskurse zu den Höchst- und Tiefstkursen des dazugehörenden Börsentages. Grundlage ist die empirische Beobachtung, dass die Schlusskurse im steigenden Trend nahe beim Höchstkurs liegen, im fallenden Trend nahe dem Tiefstkurs. Der Indikator soll in Seitwärtsbewegungen nützlich sein, in Zeiten mit ausgeprägten Trends ist er nicht sinnvoll anzuwenden.



Umsatz und Kontraktbestand (Volume & Open Interest): Der Umsatz bei Futures zeigt die im Clearing abgerechneten Stückeinheiten an (nicht Umsatz gemäß Menge mal Preis) und beschreibt die Anzahl der in einem Liefermonat gekauften und leerverkauften Kontrakte. Der Kontraktbestand gibt die Anzahl der noch nicht durch ein Gegengeschäft kompensierten Kontrakte an.



Bullish Indikator: Ungewichteter Durchschnitt der hausse- oder baissegünstig gestimmten amerikanischen Börsendienste (ca. 80 Quellen). Mehr dazu im Beitrag Bullish Indikator





8

Werkzeuge

Zur Übersicht



Öffnen Sie einen Chart und wechseln Sie in den Einzeichnen-Modus, wenn Sie eigene Einzeichnungen vornehmen wollen.







Ansicht-Modus







Anregungen und Verbesserungsvorschläge, Fragen und Probleme, Lob und Kritik können Sie im Forum von www.Chartbuch.de mitteilen. Dort finden Sie auch viele ausführliche Informationen über das Chartbuch, die Möglichkeiten und Anwendung.




Das Chartbuch wird ständig weiter entwickelt und erweitert, deshalb sind die Hilfetexte nicht immer auf dem neuesten Stand. Über neue Versionen und Änderungen informieren wir Sie aktuell im Forum.